Produkttest KneeGuard Kids 3 Autositz-Fussstütze

Produkttest KneeGuard Kids 3 Autositz-Fussstütze

Habt ihr den KneeGuard Kids 3 schon entdeckt im Shop?

Wir ihr wisst, testen wir ja alles durch bevor es in unser Sortiment darf.
Unser Sohn fährt mit 4.5 Jahren noch rückwärts, vorwärts ist für ihn kein Thema 😀 Erfahrungen dazu lest ihr im Bericht. “Mit dem Kindersitz in die Ferien fliegen” Mit dem KneeGuard Kids 3 möchte er es nun aber gerne mal testen wenn sein Reboarder dann zu klein ist 🙂 Daher benötigen wir dieses Mal Hilfe beim Testen!

Diesmal haben wir eine tolle Testfamilie mit einem Kind, welches vom Reboarder in den Gruppe 2/3 Sitz gewechselt ist. Zuerst hat die Kleine ihren neuen Sitz ohne dieses geniale Zubehör kennengelernt 🙂

Hier der Bericht gleich mit Hilfe zum Einbau unserer Testfamilie:

Zusammenbau und Installation der «KneeGuard Kids 3 Autositz-Fussstütze»

Vorbereitung:
Alle Teile auflegen und Bedienungsanleitung studieren – Scheint nicht kompliziert zu sein!
Überlegung, ob die Fussstütze und der Kindersitz gleichzeitig beim ISOFIX eingehängt werden können. Kein Hinweis in der Bedienungsanleitung. Ich habe mich für die Variante mit der ISOFIX-Montage entschieden

Montieren der Fussplatte am Stützfuss: einfaches Öffnen der «grünen Klappe», dann einfaches Zusammenführen / Zusammenstecken der beiden Teile

Montieren der Sitzplatte am Stützfuss: einfaches Öffnen der «grünen Klappe», beim Zusammenstecken hat es etwas gehakt. Man muss sich trauen etwas Kraft anzuwenden.

Befestigung der Gurte mit ISOFIX-Karabinerhaken:
Herausforderung: ISOFIX-Karabinerhaken so auf die Gurte zu fädeln, dass diese dann auch nach unten zu öffnen sind und die Gurte so einzufädeln, dass sie einfach fester gezogen werden können. Aber prinzipiell ist die Anleitung sehr detailliert und daher sollte die Montage auch kein Problem sein.

Montage im Auto mit ISOFIX:
Einfach die ISOFIX-Karabinerhaken bei der ISOFIX Verriegelung am Autositz einhaken, Stützfuss in der Höhe anpassen, Gurte festziehen, Höhe vom Stützfuss nochmal korrigieren und Gurte nochmals festziehen, bis die KneeGuard Kids 3 fest und stabil steht.

Kindersitz im Auto montieren 🙂

Probesitzen und dabei Höhe der Fussplatte und die Neigung für das Kind anpassen:
Es ist nicht ganz so einfach, die Fussplatte in der Höhe anzupassen. Man muss etwas herumprobieren (auf und ab wackeln), bis man die grüne Klappe wieder schliessen kann, die Fussplatte eingerastet ist.

FAZIT:
Einfacher Einbau
Bedienungsanleitung gut beschrieben, Schritt für Schritt

 

Erste Erfahrungen:

Die Ersten Worte der Tochter beim Probesitzen: «Mami, das ist super, jetzt kann ich wieder bequem im Auto schlafen.»

Die erste Ausfahrt (15 Minuten): Kein Schneidersitz, keine Füsse am Fahrersitz vorne abgestützt. Kind zufrieden.

Weitere Autofahrt (25 Minuten): Kind schläft zufrieden

Mal schauen, wie’s demnächst bei ihrem Ausflug ins Ravensburger Spieleland klappt. Ich werde wieder berichten 🙂

 

Tüv zertifiziert
keine einschlafenden Kinderbeine
kein Treten gegen den Vordersitz
entlastet Oberschenkel und Rücken

 

Hier gehts zum KneeGuard Kids 3

Mit dem Kindersitz in die Ferien fliegen…

Mit dem Kindersitz in die Ferien fliegen…

Mit dem Kindersitz in die Ferien fliegen…

Wir waren ein paar Tage in Mallorca. Das erste Mal Ferien seit 6 Jahren. Das erste Mal Ferien zu Dritt. Das erste Mal Ferien für unseren Tschibi! Er war soooo gespannt darauf, was ihn erwarten wird.

 

 

Zur Vorbereitung: Er ist bereits 4 Jahre alt, hat die Grösse, das Gewicht und die geistige Reife um in einem Folgesitz vorwärts, gesichert mit dem Autogurt zu fahren. Zu Hause fährt er rückwärts in seinem Reboarder, er möchte es nicht anders.

 

 

 

 

Wir haben den Kindersitz Maxi von Takata mit dabei. Wieso? Dieser Sitz hat die Flugzeugzulassung! Ganz genial, oder? Somit ist unser Kleiner auch im Flugzeug sicher unterwegs. Das war dann wirklich auch nötig bei der Landung auf dem Rückflug. Dazu später mehr. Zudem gibt’s für diesen Sitz eine Rucksacktasche. Wir haben also den Sitz zusammengelegt und in die Tasche gepackt. Mein Mann hat den 7kg Sitz dann auf dem Rücken getragen 😊

 

 

 

Erst fahren wir mit dem Zug nach Zürich Flughafen. Wir sind alle schon etwas nervös und freuen uns auf die kommenden paar Tage.

 

 

 

 

Alles läuft recht unkompliziert. Wir haben bereits unsere Plätze im Flieger reserviert, eingecheckt und auch bereits das Gepäck angemeldet. Jetzt heissts nur noch abgeben und warten. Wir fliegen mit Swiss. Super freundliche Mitarbeiterin beim Check-In, alles läuft rasch und unkompliziert.

 

Wir essen noch kurz zu Mittag, dann geht’s durch die Kontrolle. Wir sind vorbereitet, haben alle Vorschriften eingehalten. Doch ähm – mein Rucksack kommt nicht. Er wird komplett ausgepackt. Hmm was genau ist da wohl los. Ich frage nach. Zur Antwort kommt: Ich darf Ihnen nicht sagen, wonach ich suche. Okay, da wurde ich dann doch etwas nervöser. Es könnte der Apfel sein – der Rucksack geht nochmals aufs Band – doch, noch immer seit etwas im Rucksack was nicht mitdarf. Und dann – endlich – gefunden – sooo peinlich. Da kam aus der Seitentasche ein Capri Sonne hervor 😀

 

Weiter geht’s. Unser Flug hat Verspätung. Egal, wir haben das Spielzimmer am Flughafen entdeckt – sowas von genial! Tschibi war sehr gerne da, die Mitarbeiterin war sowas von lieb, die Spielsachen und -Häuser super gewählt. Da gab es auch eine kleine Küche, Toiletten und Wickeltische.

 

 

 

Boarding – jetzt geht’s los. Alles super bis mein Mann an der Reihe war. Der Kindersitz. Was haben Sie in diesem Rucksack? Der ist viel zu gross und wir reisen bereits mit dem Maximalgewicht. Hä? Okay, mein Part beginnt. Ich erkläre, dass es um den Takata Maxi mit «for use in Aircraft» Siegel geht. Die beiden Herren verstehen nur Bahnhof. Ich bleibe bestimmt, zeige kurz die Zulassung – es eilt, dann heissts: Okay die Crew soll entscheiden. Puh, weiter geht’s. Im Flieger fragt uns eine Stewardess was wir dabeihaben. Wir haben kurz erklärt – installiert – alles okay. Der Flug selbst war okay, den Stress hat man aber bemerkt. Die Durchsage, dass wir mit dem Maximalgewicht starten war nicht gerade beruhigend. Tschibi sitzt am Fenster – fliegen mag er aber nicht so gerne wie sich herausgestellt hat.

 

 

 

 

Wir sind da! Ab ans Gepäck holen. Da kam eine Frau und ruft irgendetwas, kein Wort verstanden. Auf dem Gepäckband erscheinen riesige Pakete. Was ist das denn? Fahrräder! Dann wieder diese Frau: wer kommt von Zürich fragt sie. Einige stehen bei ihr und wirken sehr sehr wütend. Jetzt wird’s klar, Koffer wurden bereits in Zürich wieder ausgeladen. Da war doch was von wegen Maximalgewicht. Damit diese Fahrräder Platz hatten, wurden Koffer anderer Passagiere ausgeladen. Horror!!! Da kamen aber schon unsere beiden Koffer. Puh, wir hatten Glück.

 

Wir holen unser Auto ab bei Thrifty, alles ganz unkompliziert und freundlich.

 

Die Sonne scheint, Mallorca im Frühling. Unser Auto: Renault Capture. Takata Maxi installiert. Tschibi nimmt Platz – ich habe ihn bereits zu Hause darauf vorbereitet, dass er im Mietauto vorwärtsfährt. Er findet es – ähm – doof. Wir fahren los. Er sieht absolut nichts. Vor ihm der Beifahrersitz, um aus dem Seitenfenster zu schauen sitzt er zu tief. Nach kurzer Fahrt fühlt sich Tschibi noch unwohler. Er sagt ihm schmerzen die Beine. Okay, hmm. Ich stelle ihm meinen Rucksack unter die Füsse – so schaffen wir es bis zum Hotel.

 

 

 

Wir machen einen Ausflug in die Berge. Mit dem Mietauto. Neuer Tag – neues Glück. Dazu, dass er nichts sieht und die Beine schmerzen, wird es ihm nun auch noch schlecht. Unserem Tschibi wird es übel im Auto? Hmm, das kennen wir nicht. Die Umstellung auf vorwärts – auch wenn nur in den Ferien – ist echt anstrengend. Ich sitze hinten bei ihm und versuche ihn so gut es geht abzulenken. Wir spielen «ich gseh öppis wo du nöd gsehsch…» 😊 glücklich und zufrieden ist aber trotzdem anders. Zu Hause im Auto bemerken wir ihn gar nicht, da ist er beschäftigt mit «useluege».

 

Wir beschränken die Autofahrten aufs nötigste und geniessen unsere Ferien.

 

Das Mietauto bringen wir zurück. Wieder alles ganz unkompliziert. Den Sitz klappe ich zusammen und pack ihn in die Rucksacktasche. Diesmal ist er Sitz beim Boarding keinerlei Thema. Auch im Flugzeug nicht. Der Flug ist entspannt und ruhig. Bis wir uns Zürich nähern. Da gab es dann Turbulenzen. Anschnallpflicht. Nicht so schlimm aber es reichte fürs unwohle Gefühl im Magen, ein Telefon fliegt in den Gang. Tschibi wird unruhig, klammert sich an seinen Sitz. Es wird allgemein still im Flugzeug. Als es etwas ruhiger wurde fragt er vorsichtig: «Mami was isch do los?» Ich reisse mich zusammen und sage: «alles okay, es rägnet und luftet es bitzli, es wird grad ruhiger»

 

 

 

Dann haben wirs geschafft, wir landen. Es wird sogar geklatscht, das habe ich schon lange nicht mehr erlebt.

 

Fazit: Die Reise mit Kindersitz war angenehm, Tschibi war immer sicher unterwegs. Dies möchte ich auch euch ermöglichen, daher könnt ihr den Takata Maxi bei uns mieten und natürlich auch kaufen. Hier gehts zur Kindersitz-Miete  und hier zum Kauf vom Takata Maxi